Exklusiv-Interview mit Honey (Welle:Erdball) vom 04.03.2007

OM: Hi Honey, vielen Dank für deine Zeit! Ihr seht euch ja als imaginären Radiosender. Wie seid ihr darauf gekommen und was hat das genau zu bedeuten?

Honey: Es ist natürlich indessen wesentlich extremer geworden, doch sprossen auch schon zur Geburtsstunde die Musikbands wie Grashalme auf einem Fußballplatz. Das „Wir haben jetzt eine Band!“ hat uns schon immer gestört und war auch absolut nicht unser Credo. Wir wollen u.a. informieren. Weiter auch nicht auf Teufel komm raus eine CD mit 8 Liedern produzieren.
Es geht um so viel mehr! Hörspiele, Nachrichten, Symbiosen… und all das senden wir zum Hörer. Auch unsere interne Arbeit hat mit einer „normalen“ Band über haupt nichts zu tun. So füllten wir einen alten Radiosender mit unseren Visionen mit neuem Leben. Die einzige Alternative!

Interview mit Honey (Welle:Erdball)
Interview mit Honey (Welle:Erdball)

OM: Und was soll uns der Name Welle: Erdball genau sagen?

Honey: Welle:Erdball: Eine hypakurze Radio-Welle, welche bei ausreichender Feldstärke den ganzen Erdball speist und vielleicht sogar auch weit in das Universum dringt.
Und wenn das Wunder passiert, direkt in das Gehirn der Menschen!

OM: Euer Musikgenre kann man als ein Zwischending aus Neuer Deutscher Welle, New Wave und Elektro-Musik einordnen. Habt ihr dafür eine eigene Bezeichnung?

Honey: Welle:Erdball

OM: Ihr habt 2006 die CD „Chaos Total“ herausgebracht, auf der man doch deutliche Unterschiede zu euern anderen Scheiben findet. War das für euch eine bewusste oder eher eine ungewollte Veränderung?

Honey: Wir sehen und hören natürlich bewusst gewollte Veränderungen, doch bezeichnen wir diese eher als eine Art Verfeinerung… eine Perfektionierung und Fortführung der Grundidee.
„Es muss immer weitergehen, Musik als Träger von Ideen“ R. Hütter / Kraftwerk


Über den Autor: Michael Färber beschäftigt sich seit 2018 intensiv mit Cannabis, Hanf und CBD. Er absolvierte den Master of Cannabis Industry sowie die Ausbildung zum ACM-zertifizierten Berater für Medikamente auf Cannabisbasis. Dieser Artikel wurde von ihm redaktionell erstellt und geprüft und basiert auf eigener Recherche, Pressemitteilungen, aktuellen News, wissenschaftlichen Studien, langjähriger Erfahrung sowie modernen Recherche- und Textwerkzeugen. Weitere Informationen findest du hier: Autorenvorstellung von Michael Färber

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OM: Darf man den demnächst schon mit einer neuen CD rechnen?

Honey: Wir arbeiten permanent an unseren Sendungen. Genaue Termine können wir nicht nennen. Wenn es fertig ist, ist es fertig! 😉
Momentan arbeiten wir auch an dem ersten Album des Seiten-Projektes „homo~futura“ (Informationen: homo-futura.de

OM: Was hört ihr persönlich am liebsten für Musik, also welche Bands oder welche Genres?

Honey: Sehr viel 80er, New Wave, NDW, minimal Elektronik und Bands wie Grauzone, Kraftwerk und Künstler wie J. M. Jarre. Aber auch sehr viel Klassiker wie Billy Idol, Siouxie & the Banshees, David Bowie…

OM: Habt ihr im Moment irgendwelche musikalischen Ziele?

Honey: Die musikalischen Ziele liegen aktuell eher auf visueller Basis, denn wir sind mittendrin in der Planung zu einen Filmen und Video-Clips. Das ist momentan das Primärziel!


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OM: Wer schreibt von euch die Texte für die Stücke?

Honey: Die Texte schreibe zu 99,9% ich, abgesehen von den „Cover“-Versionen natürlich…

OM: Und zum guten Schluss: Welche Band ist für euch der Horror schlechthin? Wer gehört für euch eingesperrt und nie wieder freigelassen?

Honey: Dieter Bohlen… !
(Eigentlich alles was das private Fernsehen hergibt)
Auf die Szene bezogen ist es hier natürlich etwas vermessen zu antworten, aber es gibt mit Sicherheit einige „Kunden“, die lieber Brötchen verkaufen sollten, als das Maul aufzumachen…! 😉

OM: OK, ich denke, damit sprichst Du vielen von uns aus der Seele…! 🙂
Ich bedanke mich nochmals für deine Zeit, die letzen Worte gehören Dir!

Honey: Vielen Dank für die kleinen aber feinen Fragen…

Beste Grüße und Zukunftswünsche an Sie, so wie Ihre Leserschaft!

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Autor: Tom

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