Becoming Led Zeppelin: Rock-Götter auf Tour

Wenn du dachtest, du wüsstest schon alles über Led Zeppelin – die Götter des Hardrock, die Herren der Riffs, die Zauberer der 70er – dann kommt jetzt der Film, der dir zeigt, dass du eigentlich nichts weißt.

Wie vier britische Typen die Welt mit Gitarrenrock auf den Kopf stellten

Becoming Led Zeppelin: Rock-Götter auf Tour
Becoming Led Zeppelin: Rock-Götter auf Tour

„Becoming Led Zeppelin“ ist nicht irgendeine popelige Doku mit Archivbildern und schlecht abgemischten Interviewfetzen, sondern eine cineastische Rock’n’Roll-Zeitmaschine. Regisseur Bernard MacMahon hat tief gegraben, vermutlich mit einem goldenen Spaten aus Gitarrenhälsen, und dabei ein Meisterwerk für Musiknerds, Luftgitarrenspieler und Nostalgiejunkies geschaffen.

Ein Film wie ein Trip im Tourbus – aber ohne den Mief

MacMahon, der auch schon mit der gefeierten Musik-Doku American Epic brillierte, bringt uns in „Becoming Led Zeppelin“ die vier Helden der britischen Rock-Olympiade auf eine neue, fast schon intime Art näher. Keine Talking Heads, keine überdramatisierten Szenen – sondern die Musik und die Musiker stehen im Fokus. Und ja, das bedeutet: Jimmy Page höchstpersönlich führt uns durch die frühen Tage seiner Karriere. Der Mann, der Gitarrenriffs wie ein mittelalterlicher Schwertschmied klopfte, öffnet sein Archiv – und unsere Kinnladen fallen kollektiv zu Boden.

Wenn Archivmaterial auf epische Inszenierung trifft

Anders als bei den üblichen „Da sitzen sie im Sessel und erzählen“-Dokus, setzt Becoming Led Zeppelin auf eine Art visuelles Tagebuch. MacMahon mixt rare Aufnahmen, Live-Mitschnitte, Interviews und visuelle Collagen zu einer Art audiovisuellen LSD-Trip (legal, versteht sich). Das Ergebnis? Du spürst förmlich, wie sich die Band von bluesigen Anfangstagen bis zum Arenen-füllenden Donnergott-Status entwickelt hat.

Vier Typen, ein Schicksal – und ein Bus voller Verstärker

Jimmy Page – Der Architekt des Wahnsinns

Der ehemalige Studiomusiker und Yardbirds-Veteran hatte die Vision, eine Supergruppe zu erschaffen. Sein Lebenslauf? Länger als ein Drumsolo von John Bonham. Der Typ konnte mit seinem Gitarrenhals vermutlich Brot schneiden – so scharf war sein Stil. Und in Becoming Led Zeppelin erzählt er nicht nur über das Wie, sondern auch über das Warum. Spoiler: Es hatte viel mit Leidenschaft und ziemlich wenig mit Geld zu tun (zumindest am Anfang).

Robert Plant – Der goldgelockte Sirene

Wer jemals „Whole Lotta Love“ gehört hat, weiß: Die Stimme von Plant klingt, als hätte Zeus höchstpersönlich ihn trainiert. Im Film erfahren wir mehr über seine Kindheit, seine musikalischen Wurzeln und wie er es schaffte, das kreischende Herz der Band zu werden, ohne dabei jemals die Kontrolle zu verlieren – oder seine absurd enge Hose.

John Paul Jones – Der stille Magier im Hintergrund

Jonesy war der musikalische Klebstoff der Band. Keyboard? Kann er. Bass? Na klar. Dudelsack? Wahrscheinlich auch. Während Page und Plant die Rampenlichter zerstörten, sorgte John Paul Jones dafür, dass der Laden überhaupt funktionierte. Seine Rolle wird in der Doku mit der Würde und Coolness behandelt, die er verdient – vielleicht das erste Mal überhaupt außerhalb von Fan-Foren.

John Bonham – Der Donnergott mit Drumsticks

Was Keith Moon für den Wahnsinn war, war Bonzo für die Wucht. Die Drum-Keule in Menschengestalt bekommt in Becoming Led Zeppelin eine besonders emotionale Würdigung. Alte Aufnahmen zeigen einen Mann, der sein Schlagzeug nicht spielte, sondern bewohnte. Tragisch, dass er so früh starb – aber dieser Film sorgt dafür, dass sein Spirit auf ewig weitergroovt.


Über den Autor: Michael Färber beschäftigt sich seit 2018 intensiv mit Cannabis, Hanf und CBD. Er absolvierte den Master of Cannabis Industry sowie die Ausbildung zum ACM-zertifizierten Berater für Medikamente auf Cannabisbasis. Dieser Artikel wurde von ihm redaktionell erstellt und geprüft und basiert auf eigener Recherche, Pressemitteilungen, aktuellen News, wissenschaftlichen Studien, langjähriger Erfahrung sowie modernen Recherche- und Textwerkzeugen. Weitere Informationen findest du hier: Autorenvorstellung von Michael Färber

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Keine „Stairway“, kein Problem – das hier ist der Weg zur Erleuchtung

Wenn du jetzt denkst: „Okay, aber wieder so ein abgefilmter Wikipedia-Eintrag will ich nicht sehen“ – dann entspann dich. Becoming Led Zeppelin ist keine Aufzählung von Jahreszahlen und Chartplatzierungen, sondern ein echtes Erlebnis. Die Kamera bewegt sich wie ein Fan in der ersten Reihe, die Erzählweise ist poetisch, fast schon mystisch – und ganz ehrlich: Diese Doku wirkt so, als hätte sie Jimmy Page mit einem Zaubertrank aus Elfenstaub persönlich abgenickt.

Warum dieser Film selbst für Leute ohne Plattensammlung funktioniert

Weil es nicht nur um Musik geht. Es geht um Träume. Um vier Menschen, die nicht wussten, dass sie Legenden werden. Um den Hunger nach mehr, den Mut zum Neuen und den Willen, aus Verstärkern Raketen zu machen. Wenn du je in deinem Leben etwas leidenschaftlich gemacht hast – sei es Air Fryer-Rezepte ausprobieren oder Domains sammeln – dann verstehst du den Spirit dieses Films.

Fun Facts, die du in keinem Musiklexikon findest

Jimmy Page hatte in seinem Heimstudio einen Ofen, der aussah wie ein Altar. Zufall?

Robert Plant sammelte früher Briefmarken. Die einzigen Stamps, die heute noch zählen, sind seine High-Notes.

John Paul Jones hat angeblich während einer Tournee Sudoku erfunden. Wahrscheinlich nicht, aber zutrauen würde man es ihm.

John Bonham hat bei einem Konzert so heftig getrommelt, dass er ein Becken durchgebissen hat. Okay, das ist gelogen – aber es fühlt sich wahr an.

Fazit: Dieser Film ist Pflichtprogramm – mit Ausrufezeichen!

Du musst kein Musikprofessor sein, um diesen Film zu feiern. Du brauchst nur Ohren, ein Herz und eine Liebe zu ehrlicher, handgemachter Musik. Becoming Led Zeppelin ist wie ein Konzertbesuch in deinem Wohnzimmer – nur ohne verschwitzte Menschen neben dir und überteuertes Bier. Ein würdiges Denkmal für eine der größten Bands aller Zeiten, liebevoll inszeniert, clever erzählt und mit genug Rock’n’Roll-Magie, um selbst deinem Kater eine Luftgitarre in die Pfoten zu legen.

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Autor und Bild: Film-Zeitler

Kein Anspruch / Gewähr auf Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit

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