Haus des Geldes – Überfall auf eine Banknotendruckerei

Die Pilotfolge der Serie „Haus des Geldes‟ ist 2017 auf Netflix erschienen. Zugleich strahlte der spanische TV-Sender Antena 3 diese aus. Für Netflix wurde die Serie so geschnitten, dass die Aufteilung der Staffeln und Episoden sehr vom Original abweicht. Zum Vergleich: Die ersten zwei Staffeln umfassen 15 Folgen à 70 Minuten, während die Länge einer Episode auf Netflix zwischen 45 und 55 Minuten liegt.

Seit Juli 2019 ist die dritte Staffel von „Haus des Geldes‟ auf Netflix zu sehen. Alle Fans dieser Serie sollten jetzt aufpassen: Laut einem der Schauspieler sei die vierte Staffel abgedreht und soll am 03. April 2020 auf Neflix erscheinen.

Worum geht es in der Serie Haus des Geldes?

"Haus des Geldes" auf Netflix
„Haus des Geldes“ auf Netflix

Bei „Haus des Geldes‟ handelt es sich um eine Mischung aus Thriller und Drama. Es geht primär um den Plan eines Mannes, der sich in der Serie mit „Professor‟ anreden lässt, eine Banknotendruckerei zu überfallen und einen Betrag von 2,4 Milliarden Euro selbst zu produzieren. Planmäßig soll dies nach elf Tagen abgeschlossen sein und in dieser Zeit gilt es, sein Vorhaben vor dem Staatsapparat zu verbergen. Zur Verstärkung bedient sich der Professor der Hilfe von acht weiteren Kriminellen.


Über den Autor: Michael Färber beschäftigt sich seit 2018 intensiv mit Cannabis, Hanf und CBD. Er absolvierte den Master of Cannabis Industry sowie die Ausbildung zum ACM-zertifizierten Berater für Medikamente auf Cannabisbasis. Dieser Artikel wurde von ihm redaktionell erstellt und geprüft und basiert auf eigener Recherche, Pressemitteilungen, aktuellen News, wissenschaftlichen Studien, langjähriger Erfahrung sowie modernen Recherche- und Textwerkzeugen. Weitere Informationen findest du hier: Autorenvorstellung von Michael Färber

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Der Cast von Haus des Geldes: Kriminelle, Geiseln, Polizisten

Die Besatzung der Serie variiert von Staffel zu Staffel. Einige Charaktere sterben den Serientod, andere kommen im Verlaufe einer Staffel neu hinzu. Dauerhaftes Mitglied der Kriminellen ist der Kopf des Überfalls „Der Professor‟ (gespielt von Álvaro Morte). Um die Kommunikation untereinander auch in Gegenwart von Geiseln zu gewährleisten, verfügen alle Beteiligten über Decknamen, die zugleich Städtenamen sind.

Die zweite von drei Hauptgruppen bildet die Polizei. Diese wird auf den Plan gerufen, als es in der zweiten Episode zu einer Geiselnahme in der Gelddruckerei kommt. Folglich bilden die Geiseln die dritte Hauptgruppe, wobei die Grenzen gelegentlich verschwimmen: Manche der Rollen wechseln die Seite.

Der Handlungsverlauf

Aufgrund der Differenzen zwischen der spanischen Originalfassung und der Serie auf Netflix, bezieht sich die Handlung auf die Nummerierung der einzelnen Folgen bei diesem Anbieter.

Folgen 1 – 13: Im ersten Teilabschnitt erfolgt die Planung des Überfalls durch den Professor und die Durchführung mithilfe seiner acht Komplizen. Während der Geiselnahme lernen sich der Professor und eine Polizistin („Raquel Murillo‟, gespielt von Itziar Ituño) kennen. Als sie sich in ihn verliebt, wechselt sie auf die Seite der Kriminellen und unterstützt deren Plan von Außen.

Im Zuge der Geiselnahme gelingt die Flucht Einzelner, wobei einer der Täter, „Radko Dragic (Deckname: ‚Oslo‛)‟, gespielt von Roberto García, verwundet wird.

Schnell wird klar, dass der genannten Polizistin eine Hauptfunktion während der Geiselnahme zukommt. Mit ihrer Hilfe identifiziert die Polizei einen der Täter.

Im weiteren Verlauf bahnen sich immer mehr Differenzen zwischen den Kriminellen an. Als unbemerkt ein Zivilpolizist eingeschleust wurde, droht das ganze Vorhaben des Professors zu entgleisen. In der neunten Folge gerät einer der Geiselnehmer namentlich in die Medien. Daraufhin schwört er Rache an den Verräter. Für den Professor heißt das, er muss sich alsbald etwas einfallen lassen, ansonsten droht auch er aufzufliegen.

"Haus des Geldes" auf Netflix
„Haus des Geldes“ auf Netflix

Gegen Ende der ersten Staffel beschließt der Kopf des Oktetts, die Hintergründe seines Planes offenzulegen. Zudem werden die Geiseln vor die Wahl gestellt: Geld oder Freiheit? Klar ist: Ohne die Geiseln haben die Kriminellen kein Druckmittel mehr gegen die Polizei und können ihren Plan wohl nicht mehr verwirklichen.

Bereits zu Beginn der zweiten Staffel verzweifeln die Kriminellen. Die Polizei scheint ihnen Dicht auf den Fersen zu sein. Sie nimmt eine Täterin fest und verhört diese. Die Idee der Geiselnehmer ist vergleichbar mit einem Fall aus dem realen Leben, der Geiselnahme von Gladbeck. So wie damals in Gladbeck, richten sich die Geiselnehmer aus dem „Haus des Geldes‟ an die Presse, um die Menschen von ihren Motiven zu überzeugen.


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Unterdessen wird der leitenden Polizistin der Fall entzogen – aufgrund ihrer Beziehung zum Professor. Dennoch ermittelt sie auf eigene Faust weiter. Schließlich gelingt es der Polizei, ins Innere der Fabrik einzudringen. Ein finaler Kampf am Ende der zweiten Staffel stellt die Kriminellen vor die Wahl: Rückzug mit einem Bruchteil des geplanten Geldes oder die Auseinandersetzung mit der Polizei?

Die Truppe wurde vorerst zerschlagen. Die dritte Staffel setzt zwei Jahre später an, als sich „Silene Oliveira‟ alias ‚Tokio‛ (Úrsula Corberó) an den Professor wendet: Er solle die Gruppe wieder vereinigen. Gemeinsam planen sie einen zweiten, noch größeren Überfall. Dieses Mal ist die spanische Zentralbank das Ziel der Kriminellen. Als sie den Tresor sprengen, erscheinen rote Kästchen, die von höchst politischem Interesse zu sein scheinen: Überall in Europa werden die Regierungen nervös.

Um den Kriminellen endgültig das Handwerk zu legen, schmiedet die Polizei einen perfiden Plan: Der Tod seiner Geliebten, der Polizistin Raquel, wurde fingiert. Offen bleibt, ob er sich davon beeinflussen lässt. Da eine neue Staffel definitiv erscheint, darf man zurecht gespannt sein, wie es mit dem Professor und seinen kriminellen Mithelfern weitergeht. Am 03. April 2020 wird dieses Geheimnis gelüftet.

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AutorIn: MoneyBoy

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