Der Werdegang von TOMB OF GIANTS hat seinen Ursprung im Jahre 2013, als fünf begeisterte Musiker sich in Markendorf, nahe Osnabrück, vereinten, um eine Band ins Leben zu rufen, die die Flamme des Heavy Metals am Brennen hält.
Tomb of Giants
Seitdem haben sie kontinuierlich an ihrer Musik gefeilt, brachten 2017 ihr selbstbetiteltes Erstlingswerk heraus und erklommen zahlreiche Bühnen. Ihr Ansehen als energetische Live-Band nahm ständig zu, und sie teilten bereits das Rampenlicht mit anerkannten Schwergewichten wie „BULLET“, „NIGHT DEMON“, „THE IRON MAIDENS“ und „SACRED REICH“.
Im Jahre 2023 brachten sie die EP „LEGACY OF THE SWORD“ auf den Markt, die ihren fest verankerten, harten Stil und ihre Inspiration vom Heavy Metal der 80er Jahre unterstreicht.
Tomb of Giants – Soulstealer (Official Music Video 2023): https://www.youtube.com/watch?v=FG0csEGUEFM
Michael Färber beschäftigt sich seit 2018 intensiv mit Cannabis, Hanf und CBD. Er absolvierte den Master of Cannabis Industry sowie die Ausbildung zum ACM-zertifizierten Berater für Medikamente auf Cannabisbasis. Dieser Artikel wurde von ihm redaktionell erstellt und geprüft und basiert auf eigener Recherche, Pressemitteilungen, aktuellen News, wissenschaftlichen Studien, langjähriger Erfahrung sowie modernen Recherche- und Textwerkzeugen. Weitere Informationen findest du hier: Autorenvorstellung von Michael Färber*** Anzeige *** (*) bald ...
Interview mit Tomb of Giants
1. Welche Themen spielen in euren Songs eine wichtige Rolle und warum?
Daniel: Das variiert tatsächlich stark. Unser Gitarrist und Songwriter Oliver hat meistens bereits Texte parat, wenn wir die Songs das erste Mal gemeinsam proben. Wir machen dann ein paar Korrekturen und nehmen die so, wie sie sind. Auf der aktuellen Platte haben wir viel mit Wikingern, Templern, Schwerter, Rumgeballer – primär, weil das super zu rohem Heavy Metal passt.
Oliver: In der Regel ist der Song bei mir instrumental fertig. Wie Daniel erwähnte, finden natürlich noch einige Ideen und Anpassungen statt, wenn wir ihn proben. Bei den Texten gehe ich meist intuitiv vor. Oft habe ich direkt ein Thema im Kopf, das ich dann im Songtext umsetzen möchte. Das klappt meistens ganz gut, und es findet sich ein Refrain, der das Thema des Songs passend verkörpert. Inhaltlich bin ich flexibel. Unsere Texte reichen von „klassischen“ Heavy-Metal-Themen wie epischen Schlachten oder Fantasy-Settings bis hin zu typischen Road-Stories, in denen es darum geht, sich zu behaupten oder Spaß zu haben. Manchmal fließen auch Ideen aus dem Gaming-Bereich in meine Texte ein. „AD VICTORIAM“ ist ein Beispiel dafür und enthält Anspielungen auf die Stählerne Bruderschaft aus dem Spiel Fallout.
2. Wie würdet ihr einem Außerirdischen den Metal bzw. euren Musikstil erklären?
Daniel: Spannende Frage! Ich Versuchs mal so: Jeder Mensch trägt Wut in sich. Für viele ist Musik ein weg, diese zu kanalisieren. Heavy Metal ist laut, roh, kräftig und energievoll – somit also perfekt dazu geeignet, um überschüssige Energie herauszulassen. Thematisch kommen häufig Gewalt und Kriege vor – nicht um sie zu verherrlichen, sondern um die Sinnlosigkeit aufzuzeigen. Fast schon paradox: je extremer die Musik, desto friedvoller sind in der Regel die Zuhörer. Unser Musikstil bildet dort keine Ausnahme.
3. Wie kamt ihr zum Metal?
Yannik: Im Kindesalter durch einen Freund, der mir AC/DC zeigte. Ich hatte zuvor nie wirklich Hard Rock gehört. So richtig ging es dann 1 Jahr später mit dem ersten eigenen PC und der weiten Welt von YouTube los.
Daniel: Ich hab‘ mit etwa 12 durch GTA und Guitar Hero zum Rock gefunden. Auf YouTube wurde mir dann Crazy Train von Ozzy in die Empfehlungen geworfen – ab dann war ich hin und weg.
Oliver: Die frühen Einflüsse kamen wohl hauptsächlich von meinem Vater, der ein großer Fan von Bands wie Deep Purple oder Rainbow ist. In der Schule bekam ich dann von einem Freund meine ersten Metallica-Platten und als ich Iron Maiden und Judas Priest für mich entdeckte, fand ich meinen heiligen Gral.
4. Was wäre eure Wunschtour/Festivalauftritt und mit welchen Bands würdet ihr dort gerne auftreten?
Yannik: Eine Tour mit Judas Priest wär schon echt geil. Was die Festivals angeht – das Keep it True und das Summer Breeze sind meine absoluten Wunschfestivals.
Oliver: Wenn eine Fee vor mir auftauchen würde, dann wäre mein Wunsch eine Tour mit Judas Priest, Iron Maiden und Running Wild, die am Ende beim Festival in Wacken endet! Aber so eine Fee ist nicht leicht zu finden.
5. Wenn du eine berühmte Persönlichkeit, egal ob tot oder lebendig, treffen dürftest: Wer wäre das und warum?
Yannik: Helge Schneider. Für viele unerträglich, für mich der lustigste und vor allem musikalisch begabteste Mann der Welt.
Oliver: Randy Rhoads wäre sicherlich ein solcher Kandidat, ein Meister des Metal-Riffings. Bei ihm würde ich gerne in die Lehre gehen.
6. Was ist die wichtigste Musikequipment-Erfindung und warum?
Yannik: Definitiv der Tuner. Warum erklärt sich hoffentlich von selbst.
Oliver: Chorus und Hall. Die beiden haben sich gefunden und das ist auch gut so!
7. Auf welche eurer Aufnahmen seid ihr am meisten stolz?
Yannik: Natürlich auf unsere neue Scheibe. Da stecken viel Nerven, Schweiß und Liebe drin.
Daniel: Dem muss ich beipflichten. Wir haben uns von Mai bis Oktober 2022 eingeschlossen und vieles ausprobiert. Es war eine intensive, anstrengende, aber auch sehr belohnende Zeit. Insbesondere, wenn man jetzt das Ergebnis in den Händen hält.
8. Was würdet ihr ändern, wenn ihr im Musikbusiness das Sagen hättet?
Daniel: Ich würde versuchen einen Weg zu finden, kleine Underground-Konzerte lukrativer zu machen, ohne dabei das „Undergroundige“ daran kaputt zu machen. In Osnabrück gibt es z.B. das Musikbüro, was einen unfassbar großen Dienst für die lokale Szene macht. Dauernd gibt es kleine Konzerte, bei denen du als Band super behandelt wirst und einen fähigen Techniker bekommst. Sowas in jeder größeren Stadt auf der Welt zu etablieren wäre ein Segen für die Musikkultur.
9. Wenn ihr/du eine Sache auf der Welt verändern könntet/könntest: welche wäre das?
Yannik: Natürlich die Kriege jeglicher Art beenden. Möglicherweise beginnen wir gerade die nächste Platte zu schreiben und thematisieren das ein wenig – aber wer weiß…
Daniel: Kein Krieg, kein Hunger, keine Unterschiede. Mensch soll Mensch sein und Mensch sowie Umwelt respektieren.
Oliver: Wie meine Vorredner bereits sagten, sind Kriege scheußlich und bringen nur Leid für alle Beteiligten. Die Welt braucht weniger von all dem Schlechten, das es bedauerlicherweise gibt. Stattdessen sollten wir mehr Musik haben, denn dort können wir uns austoben, ohne jemand anderem Schaden zuzufügen.
10. Wenn du ein Lebensmittel wärst: Welches wäre das?
Yannik: Tiefkühlpizza.
Daniel: Lauch. Ich geh‘ seit 5 Jahren regelmäßig trainieren und vom Bizeps ist bis heute nichts zu sehen!
Oliver: Bier! Dann wäre ich auf jedem Festival mit dabei.
11. Für welche drei Dinge in deinem Leben bist du am dankbarsten?
Yannik: Ich arbeite in meinem Traumberuf, ich hab die beste Frau an meiner Seite die ich mir vorstellen kann und ich spiele in einer Band mit einem Waschechten Vulkanier!
Oliver: Ich darf zum Glück für vieles sehr dankbar sein, allen voran meine Familie. Ich habe eine liebevolle Ehefrau, eine wunderbare Tochter und eine unterstützende Familie, auf die ich mich immer verlassen kann. Die Musik ist ebenfalls ein Segen, denn sie hilft mir, selbst an schlechten Tagen den Kopf freizubekommen und meine Kreativität auf eine einzigartige Weise zum Ausdruck zu bringen. Zudem ist es jedes Mal ein irres Gefühl auf der Bühne zu stehen und zu sehen, dass die eigene Musik anderen Spaß macht. Als drittes wäre da mein Garten, der für mich ein Rückzugsort ist. Dort kann ich meine Gedanken schweifen lassen und zur Ruhe kommen. Außerdem gibt es da derzeit viel zu essen!
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Welches war dein erstes (Metal-) Album?
Yannik: Mein erstes Album, mit dem alles anfing, haben mir meine Eltern geschenkt – und zwar die Hells Bells von ACDC. Kurz darauf habe ich Papas CD Regal geplündert und Metallica’s Load und Reload fielen mir da in die Hände.
Daniel: Bei mir war’s ein Reissue von Blizzard of Oz. Liebe ich bis heute.
Oliver: Das erste Metal Album dürfte The Number Of The Beast von Iron Maiden gewesen sein. Up the Irons!
Welches war dein erstes (Metal-) Konzert?
Yannik: Damals gab’s in meiner Region eine Kneipe Namens „Markt 17 Musical Hall“. Dort spielte eine Band namens Trigant zusammen mit 3 oder 4 weiteren Bands. Der Eintritt war 5€, das Bier war 2€, einfach geil.
Daniel: Scorpions, 2011 in Bielefeld. Im Vorprogramm waren My Inner Burning, die sich leider vor ein paar Jahren aufgelöst haben.
Oliver: Mein erstes richtiges Metal Konzert war 2014 das X Rockfest in Herford, u.a. mit Machine Head, Amon Amarth und Airbourne. Was ein geiler Abriss!
Aktuelle TOP 5 Alben:
Daniel: Schwierige Frage. Ich höre tendenziell eher alte Musik.
Downfall (Savage Blood)
Liquid Tension Experiment III
Balls Out (Steel Panther)
The Atlantic (Evergrey)
Alteration (Howling Giant)
Oliver: Vielleicht nicht alle topaktuell, aber dennoch aus neuerer Zeit:
The Great Heathen Army (Amon Amarth)
Blood On Blood (Running Wild)
Angus McSix And The Sword Of Power (ANGUS McSIX)
Fatal Encounter (Air Raid)
Sign Of The Cross (Savage Grace)
Alltime TOP 5 Alben:
Daniel:
Blizzard of Oz (Ozzy Osbourne)
No More Tears (Ozzy Osbournce)
Fair Warning (Van Halen)
Somewhere Far Beyond (Blind Guardian)
The Last In Line (DIO)
Oliver:
Painkiller (Judas Priest)
The Number Of The Beast (Iron Maiden)
Death Or Glory (Running Wild)
Jomsviking (Amon Amarth)
The Sacrament Of Sin (Powerwolf)
Line-Up:
Sergio Cisternino, Vocals
Oliver Nienhüser, Gitarre
Yannik Moszynski, Gitarre
Daniel Melchior, Bass
Mirco Nienhüser, Drums
Discography:
Tomb of Giants (Album, CD und Digital, 2017)
Tomb of Giants (Remaster des Albums, Digital, 2022)
Legacy of the Sword (EP, CD und Digital, 2023)
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Interview vom 27.06.2023 mit Tomb of Giants
Autor/Interview, Bandbio, Texte und Promobilder: Tomb of Giants via METALMESSAGE
Antworten von: Yannik Moszynski (Guitar), Oliver Nienhüser (Guitar, Songwriter), Daniel Melchior (Bass, Production & Engineering)
Die in den Antworten zum Ausdruck gebrachten Wörter, Ansichten und Meinungen sind die der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die offizielle Position, Haltung oder Position von 𝗠𝗘𝗧𝗔𝗟 𝗠𝗘𝗦𝗦𝗔𝗚𝗘 ᴳᴸᴼᴮᴬᴸ wider.
