Die Fortsetzung des spanischen Horrorfilms Rec knüpft an die Ereignisse des ersten Teils an. Ein Haus in Barcelona steht unter Quarantäne, nachdem eine gefährliche Seuche ausgebrochen ist. Eine Spezialeinheit der Polizei wird in das Gebäude geschickt, um sicherzustellen, dass niemand das Haus verlässt. Der Film setzt auf eine pseudo-dokumentarische Atmosphäre, die durch den Einsatz von Handkameras und Helmkameras verstärkt wird. Die Spannung steigt, als die Spezialeinheit auf das isolierte Gebäude trifft und mit den Vorbereitungen für den Einsatz beginnt.
[Rec 2] – Eine vielversprechende Handlung
Rec 2 beginnt vielversprechend, indem der Fokus auf die Vorbereitungen der Spezialeinheit gelegt wird. Die Zuschauer bekommen einen Einblick in die vielen Helmkameras und die Ausrüstung, die für den Einsatz benötigt wird. Als die Van-Türen geöffnet werden und das isolierte Gebäude erblickt wird, steigt die Spannung. Der Film setzt auf eine Handvoll Kameras, um das Potenzial für einen lebensnahen, angsteinflößenden Horrortrip zu maximieren. Obwohl das Potenzial für originelle Aufnahmen vorhanden ist, wird es nicht vollständig ausgeschöpft.
Michael Färber beschäftigt sich seit 2018 intensiv mit Cannabis, Hanf und CBD. Er absolvierte den Master of Cannabis Industry sowie die Ausbildung zum ACM-zertifizierten Berater für Medikamente auf Cannabisbasis. Dieser Artikel wurde von ihm redaktionell erstellt und geprüft und basiert auf eigener Recherche, Pressemitteilungen, aktuellen News, wissenschaftlichen Studien, langjähriger Erfahrung sowie modernen Recherche- und Textwerkzeugen. Weitere Informationen findest du hier: Autorenvorstellung von Michael Färber*** Anzeige *** (*) bald ...
Schwächen in der Kameraarbeit
Die Handkameras und Helmkameras erlauben es den Filmemachern, neue Perspektiven und Schnitte zu nutzen. Leider reduzieren sie die Anzahl der Linsen schnell auf ein Minimum, was das Konzept schwächt. Die Filmemacher bleiben der Einzelkamera, die bereits im ersten Teil eingesetzt wurde, treu, obwohl sie deutlich kreativer hätten agieren können. Trotzdem gelingen einige gute Aufnahmen, die die Angst der Protagonisten fühlbar machen.
[Rec 2] – Ein Horrorfilm voller Klischees
Die Protagonisten werden schnell auf die Probe gestellt, als der Infekt sich ausbreitet und immer mehr Menschen in Gefahr geraten. Die Spannung wird schnell ausgeschöpft und es fehlt an jeglicher Spannung, da ein Infizierter nach dem anderen aus einem Loch kriecht. Der Film setzt auf das gängige Horrorklischee, indem er eine Mischung aus präapokalyptischem Alptraum und Teenie-Horror präsentiert. Der menschliche Instinkt und die Intelligenz werden dabei oft außer Acht gelassen, da die Protagonisten einfach drauf los schießen und im Dunkeln rumtappen.
Eine fehlende Erklärung für den Virus
Leider wird bei der Erklärung für die Herkunft des Virus auf eine einigermaßen realistische Erklärung verzichtet. Es wird weder auf chemische Kriegswaffen noch auf Pharmakonzerne verwiesen, was die Glaubwürdigkeit der Handlung beeinträchtigt. Die Infektion driftet im Laufe des Films immer weiter ins Übernatürliche ab.
Gute Schauspielerische Leistung trotz blasser Figuren
Trotz der Schwächen in der Handlung und der Kameraarbeit leisten die Schauspieler eine gute Arbeit. Die Protagonisten sind zwar blass und eindimensional, aber sie schaffen es dennoch, den Zuschauer zu fesseln. Die hysterischen Teenager bieten ein starkes Kontrastprogramm zu den gefühlkalten Polizeibeamten und geben dem Film etwas mehr Leben.
[Rec 2] – Eine kurzweilige Unterhaltung
Rec 2 kämpft größtenteils mit den hohen Erwartungen der Zuschauer, die nach dem erfolgreichen ersten Teil gestiegen sind. Dennoch ist es kein schlechter Horrorfilm. Wenn man die Naivität der Machart akzeptiert, bietet der Film eine durchaus kurzweilige und sehenswerte Unterhaltung. Die Schießereien nehmen zwar etwas zu viel Raum ein, aber der Film fesselt dennoch.
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[Rec 2] – Ein Film für Horrorfans
Rec 2 ist vor allem für Horrorfans geeignet, die eine Schwäche für pseudo-dokumentarische Horrorfilme haben. Die Handkameras und Helmkameras schaffen eine realistische Atmosphäre, die den Zuschauer in den Bann zieht. Obwohl die Handlung und die Figuren etwas blass wirken, schaffen es die Schauspieler, den Zuschauer zu fesseln.
Fazit
Rec 2 ist ein Horrorfilm, der auf die erfolgreichen Elemente des ersten Teils aufbaut, aber auch einige Schwächen aufweist. Die Kameraarbeit ist zwar technisch perfekt durchdacht, aber es wird nicht vollständig ausgeschöpft. Die Handlung driftet im Laufe des Films ins Übernatürliche ab und die Erklärung für den Virus wirkt etwas unglaubwürdig. Dennoch bietet der Film eine kurzweilige Unterhaltung und ist vor allem für Horrorfans geeignet. Die Schauspieler leisten gute Arbeit, auch wenn die Figuren etwas blass wirken. Rec 2 ist kein schlechter Horrorfilm, aber er kann die hohen Erwartungen, die nach dem erfolgreichen ersten Teil gestiegen sind, nicht ganz erfüllen.
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Autor: Zombie-Chad Gottfried Pablo Troboksen
Bilder: Open Source CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication
